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Die Geschichte der Perlen

Perlen in einer Perlenkette

Perlen in einer Perlenkette (Foto von Milica Sekulic / Lizenz: CC by 2.0)

Perlen gehören sicherlich zu den beliebtesten Schmuckstücken unserer Zeit. Es gibt kaum eine Frau, die dem edlen und geheimnisvollen Glanz des Perlmutt widerstehen kann. Anders als Schmucksteine wie Rubin oder Diamanten und anders als Edelmetalle wie Gold oder Silber ist der Glanz der Perlen sehr viel tiefgründiger, nicht ganz so aufdringlich und hervorstechend. Dadurch wirkt er aber keineswegs langweilig, sondern spricht vielmehr von einem tiefen Geheimnis.

Tatsächlich spielten Peren in den alten Kulturen schon immer eine wichtige Rolle. Schon vor Jahrtausenden wurde ihr Wert hoch geschätzt. Die früheste Überlieferung, in der von Perlen gesprochen wird, ist schon weit über viertausend Jahre alt. Sie stammt aus einem alten chinesischem Geschichtsbuch aus dem Jahre 2206 v.Chr. Dort wird erwähnt, dass der König Yu Perlen als Tribut erhielt.

Perlen in der Antike

Die alten Zivilisationen, sowohl in derarabischen Welt wie Indien oder Persien als auch in der klassischen Antike in Griechenland und Rom, schätzen Perlen sehr hoch. So verbindet die islamische Symbolig die Perle mit Reinheit und Jungfräulichkeit. Häufig wurden auch Körperteile, beispielsweise die Zähne, oder auch Tränen mit Perlen verglichen. Sie galten sogar als Heilmittel gegen Melancholie oder Wahnsinn. Dieser Glaube an die Perle als Heilmittel war in Europa noch lange Zeit weit verbreitet. Ihren Platz in pharmazeutischen Lehrbüchern hatten Sie noch bis ins 19. Jahrhundert hinein.

Heute sehen wir Perlen weniger mystisch. Das hindert uns aber nicht, uns auch weiterhin an ihrem vornehmen Glanz zu erfreuen.

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